Sportlerjahresehrung der Stadt Werther

Jahresehrung: Die Stadt würdigt die Leistungen ihrer Sportler. Bürgermeisterin Marion Weike übergibt Urkunden, Wilfried Kipp-Weike Sportabzeichen.

Ekkehard Hufendiek

Mit Urkunde: Die Stadt Werther hat die sportlich herausragenden Leistungen der Wertheraner aus 2017 gewürdigt und die Mannschafts- und Einzelsportler geehrt. - © Ekkehard Hufendiek
Mit Urkunde: Die Stadt Werther hat die sportlich herausragenden Leistungen der Wertheraner aus 2017 gewürdigt und die Mannschafts- und Einzelsportler geehrt. (© Ekkehard Hufendiek)
Starke Einzelsportler: Finn Buschmaas (von links, Tennis), Claus-Werner-Kreft (Dreisprung), Aaron Thieß (Stabhochsprung) und Gerd Lipinski (Senioren 100Meter-Hürdenlauf) haben herausragende Leistungen in 2017 erkämpft. - © Ekkehard Hufendiek
Starke Einzelsportler: Finn Buschmaas (von links, Tennis), Claus-Werner-Kreft (Dreisprung), Aaron Thieß (Stabhochsprung) und Gerd Lipinski (Senioren 100Meter-Hürdenlauf) haben herausragende Leistungen in 2017 erkämpft. (© Ekkehard Hufendiek)

Werther. Werther ist eine sportliche Hochburg. Diesen Eindruck bekamen vermutlich die Gäste am Freitagabend bei der Sportlerjahresehrung im Haus Werther. Rund 80 Teilnehmer waren dabei.

Zahlreiche herausragende Leistungen und ihre sportlichen Erbringer wurden vorgestellt: Gerd Lipinski vom TV Werther etwa wurde 2017 Deutscher Seniorenmeister im 100-Meter-Hürdenlauf und Dritter im Weitsprung mit 4,57 Meter. Claus-Werner Kreft (ebenfalls vom TV Werther) wurde im vergangenen Jahr Deutscher Senioren-Vizemeister im Dreisprung mit 9,32 Meter und Aaron Thieß vom LC Solbad Ravensberg stellte mit 4,13 Meter im Stabhochsprung einen neuen Kreisrekord bei den Männern auf.

Im Haus Werther verlieh Bürgermeisterin Marion Weike den Sportlern dafür eine Urkunde der Stadt und fragte den Hürdenläufer: „Ist dieser Sport nicht verletzungsanfällig?" Gerd Lipinski antwortete: „Ja sehr, Hürdenlauf belastet den ganzen Körper". Auch sein Seniorensportkollege Claus-Werner Kreft hat bereits eine Schulterverletzung hinter sich: „Das waren eineinhalb Jahre Schmerzen”, berichtete Kreft bei der Ehrung.

Sportlicher Programmpunkt: Die Zumba-Kids des TV Werther zeigen, was ihnen Trainerin Yvonne Düerkop beigebracht hat. - © Ekkehard Hufendiek
Sportlicher Programmpunkt: Die Zumba-Kids des TV Werther zeigen, was ihnen Trainerin Yvonne Düerkop beigebracht hat. (© Ekkehard Hufendiek)

Damit schlägt sich Finn Buschmaas wohl kaum herum. Buschmaas erspielte sich im vergangenen Jahr den Tennis-Vize-Bezirksmeistertitel in der Altersklasse U 12. Der Zwölfjährige spielt zudem auch noch Tischtennis.

Auch Aaron Thieß springt nicht nur mit dem Stab hoch. „Beim Weitsprung geht es eher an die sechs Meter" erzählt der großgewachsene junge Mann nicht ohne Stolz. Zweimal in der Woche trainiert er. „Da muss viel turnerisch nachgeholt werden, weil ich so groß bin", fügt er hinzu.

Vergleichsweise geht die Damenhobbymannschaft des TC Blau-Weiß Werther mit etwas weniger Ehrgeiz an die Sache: Auf einen Trainer etwa verzichten die Damen ganz. Dafür berichten sie von einem gemeinsamen Trainingslager auf Mallorca.

Teilnehmerzahl für das Sportabzeichen schwankt stark

Nach der Ehrung der Mannschafts- und Einzelsportler tanzten die Zumba-Kids des TV Werther unter der Leitung ihrer Trainerin Yvonne Düerkop. Anschließend rief Sportabzeichenobmann Wilfried Kipp-Weike die Breitensportler auf, die im vergangenen das Deutsche Sportabzeichen in Werther erkämpft haben. 326 Teilnehmer gab es. „Da ist noch Luft nach oben", sagte die Bürgermeisterin. Tatsächlich schwanken die Zahlen von Jahr zu Jahr. So gab es in 2016 nur 192 Teilnehmer, während 2010 die Rekordteilnehmerzahl von 763 erreicht wurde.

Marion Weike erinnerte daran, dass die, die sportlich aktiv sind, die viel besseren Chancen haben, „gesund älter zu werden". Die weiteste Anreise nahm ein Teilnehmer aus Hamburg in Kauf. Lothar Burkert erwarb sich durch die 25. Teilnahme das Abzeichen in Gold. Als zusätzlichen Anreiz erhielten Familien zusammen mit den Sportabzeichen Freibadkarten.

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